Ernährungsplan vorbereitet auf 80 % Rohkost ...(momentan ca.60%)
Indoor Konditionstraining erweitert...Treppensteigen, pro Einheit 490 Höhenmeter,
ist gleich 1,76 km in der Zeit von 1 Std 20 min....
Streckenanalyse Küste zu Küste laut Streckenplam RAAM von 2019 4920 km
Einteilung in Tagessegmente von 360 bis 420 km als Trainingsbasis
Vorbereitung des Indoor Trainigscamps im Boutiquehotel Hauser, Wels
Trainingspensum aktuell 3 bis 5 Std. , 5 mal wöchentlich...!
Mittwoch, 13. Mai 2020
Mittwoch, 1. April 2020
PROJECT 2021.....USA by BIKE
VORSTELLUNG Project 2021: mit dem Rad durch USA von West nach Ost innerhalb von 2 Wochen
IDEE: zumoku....natürlich leben & mehr
MOTIVATION: den Beweis in nicht mehr so jungen Jahren ansprechende Leistung, durch ein gesundes Leben zu erbringen.....
PLAN: Fahrt mit dem Fahrrad von der Westküste (Oceanside CA) bis zur Ostküste (Annapolis MD) der USA mit geplanter Ankunft am 06.Juni 2021
ZIEL: eigene Erfahrungen sammeln und erleben, als Basis für Vorträge in den Bereichen gesunde Ernährung, natürliches Leben und aktive Gesundheit/Fitness im angehenden Alter
AKTUELLER STAND: Trainingsstart März 2020 mit Hometrainer und begleitender Ernährungs- und Gesundheitskontrolle
STATUS QUO: Gewicht 112,5 kg, tägliche Tainingseinheiten 1-2 Std., Ernährung 2/3 Rohkost
Dienstag, 3. April 2018
WIR FÜR ÖSTERREICH ........!!!
Liebe
Landesleute,
liebe Österreicher!
liebe Österreicher!
Vorstellung
des Gründers der Partei "WIR
für ÖSTERREICH" (WFÖ)
Robert
Marschall
Ich
bin in Wien und Gablitz im Wienerwald aufgewachsen und wohne immer
noch hier.
Gablitz hat noch dazu den Vorteil außenrum von Wald umgeben zu sein und in der Ortschaft trotzdem viel Sonne zu haben.
Der "Biosphärenpark" Wienerwald wird aber gerade im Oster-Flugverkehr und seinem Fluglärm doch einigermaßen relativiert.
Warum ich ehrenamtlich in die Politik gegangen bin?
Weil es aus meiner Sicht in Österreich eine große Lücke im politischen Angebot gibt.
Keine österreichische Parlamentspartei setzt sich mehr für die Selbstbestimmung Österreichs ein. Diese Selbstbestimmung ist unzertrennlich verbunden mit den EU-Austritt verbunden.
Seit der Kurz-Strache Koalition und ihrem Regierungsprogramm im Dezember 2017 weiß nun jedermann, daß auch die FPÖ massiv für die EU-Mitgliedschaft Österreichs ist.
Mir war das schon im Jahr 2011 klar. Deshalb gründeten wir die EU-Austrittspartei mit starken Fokus auf EU-Themen und den EU-Austritt Österreichs. Im Wahlbündnis mit dem "Neutralen Freien Österreich" erreichten wir als EUSTOP bei der EU-Wahl 2014 2,8% österreichweit, obwohl wir fast kein Budget hatten. Das war bislang unser größter politischer Erfolg. Ansonsten hatten wir nicht viel zu feiern. Einmal aber doch. Den BREXIT. Am 23. Juni 2016 war es soweit: Nigel Frage mit seiner UKIP-Partei schaffte die Sensation. Wir freuen uns für die Briten über ihre neu gewonnene Souveränität und Freiheit. In genau einem Jahr ist es soweit und Großbritannien verläßt die EU. Es geht also doch.
Wie geht es bei uns weiter?
Gablitz hat noch dazu den Vorteil außenrum von Wald umgeben zu sein und in der Ortschaft trotzdem viel Sonne zu haben.
Der "Biosphärenpark" Wienerwald wird aber gerade im Oster-Flugverkehr und seinem Fluglärm doch einigermaßen relativiert.
Warum ich ehrenamtlich in die Politik gegangen bin?
Weil es aus meiner Sicht in Österreich eine große Lücke im politischen Angebot gibt.
Keine österreichische Parlamentspartei setzt sich mehr für die Selbstbestimmung Österreichs ein. Diese Selbstbestimmung ist unzertrennlich verbunden mit den EU-Austritt verbunden.
Seit der Kurz-Strache Koalition und ihrem Regierungsprogramm im Dezember 2017 weiß nun jedermann, daß auch die FPÖ massiv für die EU-Mitgliedschaft Österreichs ist.
Mir war das schon im Jahr 2011 klar. Deshalb gründeten wir die EU-Austrittspartei mit starken Fokus auf EU-Themen und den EU-Austritt Österreichs. Im Wahlbündnis mit dem "Neutralen Freien Österreich" erreichten wir als EUSTOP bei der EU-Wahl 2014 2,8% österreichweit, obwohl wir fast kein Budget hatten. Das war bislang unser größter politischer Erfolg. Ansonsten hatten wir nicht viel zu feiern. Einmal aber doch. Den BREXIT. Am 23. Juni 2016 war es soweit: Nigel Frage mit seiner UKIP-Partei schaffte die Sensation. Wir freuen uns für die Briten über ihre neu gewonnene Souveränität und Freiheit. In genau einem Jahr ist es soweit und Großbritannien verläßt die EU. Es geht also doch.
Wie geht es bei uns weiter?
Seit November 2017 haben wir zu Dritt eine zusätzliche Partei gegründet. "WIR für ÖSTERREICH" wird sich nun hauptsächlich - wie der Name schon sagt - mit Österreich-Themen beschäftigen. Dabei fangen wir mit dem Grundsatzthema Demokratie an. Übermorgen starten dazu 2 Demokratie-Volksbegehren. Mehr dazu dann in einigen Tagen.
Mein politisches Ziel ist es, daß Österreich wieder eine "Insel der Seligen" wird, so wie das bis zum EU-Beitritt 1995 in vielen Bereichen der Fall war.
Über die jetzige Politik nur zu Jammern nützt nichts. Wir müssen eine bessere Alternative am Stimmzettel anbieten. Das ist bei der extrem unfairen Wettbewerbslage gar nicht einfach. Nichts tun nützt aber noch weniger. Also heißt es die Leute zu organisieren, denen es mit der EU reicht und auch mit der jetzigen Art der österreichischen Politik reicht und die dabei noch konstruktiv denken wollen. Wieder andere werden mithelfen unsere Idee umsetzen bzw mit Spenden ihren Beitrag leisten.
Es ist viel zu tun. Ich freue mich über jeden, der mitmacht.
Schöne Grüße aus dem Wienerwald.
Robert
Dienstag, 27. Februar 2018
DER TERRORIST ALS GESETZGEBER........!!!
Wie
man mit Angst
Politik macht
Ketzer, Hexen,
Terroristen
Der Guerillero besetzt das Land, der Terrorist besetzt
das Denken. Der Terrorist okkupiert die Schaltzentralen
der Legislative und der Exekutive, er verseucht den
Geist der Gesetze und verdirbt das Vertrauen in den
Rechtsstaat. Die islamistischen Terroristen haben mit
ihren Attentaten die Parlamente der demokratischen
Staaten dazu getrieben, Grundrechte einzuschränken,
sie haben deren Sicherheitsorgane dazu verleitet, jenseits
der Legalität zu operieren; sie haben die Rechtsstaaten
dazu gebracht, ihre Prinzipien in Frage zu stellen.
Überall in den Ländern der westlichen Welt, in
Washington, London, Paris und Berlin, werden vergiftete
Paragraphen und Gesetzesartikel produziert, werden
rechtsstaatliche Grundsätze geopfert, wird die Privatsphäre
der Bürger missachtet. Die Terroristen sind
zwar nicht, wie nach dem 11. September 2001 befürch-
tet, in Atomkraftwerke und Wasserversorgungsanlagen
eingedrungen, nicht dort haben sie Unheil angerichtet.
Sie haben es auf andere, subtil-gefährliche Weise getan.
Sie nehmen beherrschenden Einfluss auf die Apparate
und Brain-Trusts, in denen das Recht produziert wird,
sie verändern die Sicherheitsarchitektur grundlegend,
sie verkürzen die Freiheitsrechte, sie entwerten das
klassische Strafrecht. Die Angst vor dem Terrorismus
hat die westlichen Staaten zu Reaktionen getrieben, vor
denen man Angst haben muss.
In ihrer Not reagieren die Rechtsstaaten auf den realen
Terrorismus so, wie die Staaten des Mittelalters und
der frühen Neuzeit auf die irreale Hexerei reagiert haben.
Die Hexe oder der Hexenmeister, so war seinerzeit
die Vorstellung, hatten nur den Willen, die Schöpfung
und die Gesellschaft zu schädigen, und zu diesem
Zweck hätten die Hexenleute einen Pakt mit dem Teufel
geschlossen. Sie waren also strafwürdig, auch wenn
sie noch keinen Schaden angerichtet hatten. Man konnte
ja nicht bis zur Ausführung ihrer vernichtenden Plä-
ne warten, sondern musste sie als gefährliche Subjekte
möglichst früh unschädlich machen – zur Sicherheit der
Gesellschaft und zur Abwehr von Gefahren.
Der Bielefelder Rechtshistoriker Wolfgang Schild
weist in seinen Arbeiten auf Parallelen zwischen den
Hexenleuten (wie auch den früheren Ketzern) und den
heutigen Terroristen hin. Das gilt natürlich nicht für die
Wirklichkeit der Gefahr, sehr wohl aber für die Reaktion
von Staat und Gesellschaft. Im Ketzer- wie im Hexereiverfahren
wurden Sondervorschriften eingeführt:
geringere Verdachtsgründe als sonst reichten zur Folterung
aus, übel beleumundete Personen waren als Zeugen
zugelassen, den Gerichten waren auch Denunzianten
recht, und die Verteidigungsmöglichkeiten waren
beschränkter als sonst – es handelte sich um schnelle,
summarische Verfahren, die eher polizeilichen, also
vorbeugenden, nicht strafrechtlichen Charakter hatten.
Unter der Herrschaft des Terrorismus verändert sich
das aufgeklärte Strafrecht in fundamentaler Weise. Um
Terroristen auf die Spur zu kommen (die ja, wie einst
die Ketzer, unauffällig als »Schläfer« unter der Bevölkerung
leben), wird die Gesamtbevölkerung subtil ausgeforscht
– mit Abhöraktionen, mit Überwachungs und
Datenspeicherungsmaßnahmen, mit der Kontrolle
der Bankkonten, mit ausgeklügelten Kontrollarrangements
und Datensammlungen, bei denen Geheimdienste
und Polizei kooperieren und die darauf zielen, Mobilität
und Informationsverhalten der Bürger kontrollieren
zu können. Es wird national und international eine Infrastruktur
der Überwachung etabliert.
Mit sogenannten Terrorlisten haben die Staaten ein
Sanktionssystem jenseits des Rechts geschaffen; wer in
diesen Listen geführt wird, dessen materielle Existenz
ist bedroht: Sein Vermögen wird eingefroren, seine
Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Die Gelisteten müssen
ihre Unschuld beweisen, ohne dass es ein verlässliches
Verfahren dafür gibt. Dick Marty, der Sonderermittler
des Europarates, hat die Listen als »rechtsstaatlich
skandalös« kritisiert. Die Listung käme einer »zivilen
Todesstrafe« gleich. Das ist leider richtig, denn sie
führt zum Ausschluss aus dem Rechtsverkehr: Beispielsweise
sind Grundstücksgeschäfte mit gelisteten
Personen nicht mehr möglich; ein Widerruf der Anerkennung
als Flüchtling ist wahrscheinlich.
Gegen Terroristen und vermeintliche Terroristen wird
ein Sonderrecht geschaffen, das mit dem Recht für die
normalen Bürger nichts mehr zu tun hat. Dieses Sonderrecht
praktiziert oder akzeptiert Folter, oder es erwägt
diese zumindest, es verwertet jedenfalls Kenntnisse,
die erfoltert worden sind. Es trachtet nach Inhaftierung
ohne konkreten Schuldnachweis, also aufgrund
angenommener Gefährlichkeit. Es verkehrt die Unschuldsvermutung
in ihr Gegenteil. Es ist ein Feindrecht.
Und wer ist Feind? Das bestimmt die Definitionsmacht
der herrschenden Politik. Die Feindstrafrechtslehre
greift bei ihrer Definition bezeichnenderweise
zu mittelalterlichen Bildern: »Wer sich dauernd
wie der Satan aufführt, den kann man […] nicht als
Rechtsperson behandeln«, schreibt der Bonner Strafrechtler
Günther Jakobs 2004 in einem Vortrag über
»Staatliche Strafe«. Solchen Leuten wird also das
Recht, Rechte zu haben, abgesprochen.
Auf diese Weise wird vom normalen Strafrecht ein
Feindstrafrecht abgespalten, und das verbleibende normale
Strafrecht verwandelt sich in ein Gefahrenvorbeugungsrecht:
Je größer die Gefahr ist oder je größer
sie erscheint, umso einschneidender werden die Maß-
nahmen, die (auch gegen völlig Unverdächtige) ergriffen
werden, um so, angeblich, die Gefahr zu bannen
oder zu minimieren; das führt etwa zur staatlich angeordneten
Speicherung aller Telekommunikationsdaten
auf Vorrat, das führt zu immer umfassenderer Überwachung
und Kontrolle. In den längsten Phasen der
Menschheitsgeschichte sind Täter, die tatsächlich oder
vermeintlich die staatliche Rechtsordnung oder ihre
Repräsentanten angegriffen haben, als Feinde und damit
als rechtlos behandelt worden. Womöglich geht
nun die kurze Geschichte zu Ende, in denen Staaten
auch ihre Feinde dem Recht entsprechend behandelten,
und sich, auch deswegen, Rechtsstaaten nannten. Innere
Sicherheit wächst damit nicht. Die Garantien des Strafrechts
sind keine Garantien mehr, wenn sie gerade dann
nicht mehr gelten sollen, wenn es darauf ankommt.
Bismarck hat seinerzeit ein Attentat auf Kaiser Wilhelm
I. benutzt, um den Liberalen in Deutschland den
Garaus zu machen. Die Attentate der islamistischen
Fundamentalisten führen dazu, dass in der westlichen
Welt dem freiheitlichen Rechtsstaat und der Liberalität
der Garaus gemacht wird. Eine Welt, die vom Terror in
Angst und Schrecken versetzt wird und sich daraus
nicht befreit, ist jedoch ihrer selbst nicht mehr sicher.
Innere Sicherheit braucht die Sicherheit, dass die
Grundsätze, die sie verteidigen will, sich auch bei dieser
Verteidigung bewähren. Innere Sicherheit verlangt
innere Festigkeit und unerschütterliches Vertrauen in
die Grundrechte der Verfassung. Mit diesem Vertrauen
gilt es, kollektive Sicherheit und innere Freiheit auszutarieren.
Von Heribert Prantl
Hier das ganze Buch als pdf. gratis runterladen..
http://web.archive.org/web/20170216080611/http://dida..
Politik macht
Ketzer, Hexen,
Terroristen
Der Guerillero besetzt das Land, der Terrorist besetzt
das Denken. Der Terrorist okkupiert die Schaltzentralen
der Legislative und der Exekutive, er verseucht den
Geist der Gesetze und verdirbt das Vertrauen in den
Rechtsstaat. Die islamistischen Terroristen haben mit
ihren Attentaten die Parlamente der demokratischen
Staaten dazu getrieben, Grundrechte einzuschränken,
sie haben deren Sicherheitsorgane dazu verleitet, jenseits
der Legalität zu operieren; sie haben die Rechtsstaaten
dazu gebracht, ihre Prinzipien in Frage zu stellen.
Überall in den Ländern der westlichen Welt, in
Washington, London, Paris und Berlin, werden vergiftete
Paragraphen und Gesetzesartikel produziert, werden
rechtsstaatliche Grundsätze geopfert, wird die Privatsphäre
der Bürger missachtet. Die Terroristen sind
zwar nicht, wie nach dem 11. September 2001 befürch-
tet, in Atomkraftwerke und Wasserversorgungsanlagen
eingedrungen, nicht dort haben sie Unheil angerichtet.
Sie haben es auf andere, subtil-gefährliche Weise getan.
Sie nehmen beherrschenden Einfluss auf die Apparate
und Brain-Trusts, in denen das Recht produziert wird,
sie verändern die Sicherheitsarchitektur grundlegend,
sie verkürzen die Freiheitsrechte, sie entwerten das
klassische Strafrecht. Die Angst vor dem Terrorismus
hat die westlichen Staaten zu Reaktionen getrieben, vor
denen man Angst haben muss.
In ihrer Not reagieren die Rechtsstaaten auf den realen
Terrorismus so, wie die Staaten des Mittelalters und
der frühen Neuzeit auf die irreale Hexerei reagiert haben.
Die Hexe oder der Hexenmeister, so war seinerzeit
die Vorstellung, hatten nur den Willen, die Schöpfung
und die Gesellschaft zu schädigen, und zu diesem
Zweck hätten die Hexenleute einen Pakt mit dem Teufel
geschlossen. Sie waren also strafwürdig, auch wenn
sie noch keinen Schaden angerichtet hatten. Man konnte
ja nicht bis zur Ausführung ihrer vernichtenden Plä-
ne warten, sondern musste sie als gefährliche Subjekte
möglichst früh unschädlich machen – zur Sicherheit der
Gesellschaft und zur Abwehr von Gefahren.
Der Bielefelder Rechtshistoriker Wolfgang Schild
weist in seinen Arbeiten auf Parallelen zwischen den
Hexenleuten (wie auch den früheren Ketzern) und den
heutigen Terroristen hin. Das gilt natürlich nicht für die
Wirklichkeit der Gefahr, sehr wohl aber für die Reaktion
von Staat und Gesellschaft. Im Ketzer- wie im Hexereiverfahren
wurden Sondervorschriften eingeführt:
geringere Verdachtsgründe als sonst reichten zur Folterung
aus, übel beleumundete Personen waren als Zeugen
zugelassen, den Gerichten waren auch Denunzianten
recht, und die Verteidigungsmöglichkeiten waren
beschränkter als sonst – es handelte sich um schnelle,
summarische Verfahren, die eher polizeilichen, also
vorbeugenden, nicht strafrechtlichen Charakter hatten.
Unter der Herrschaft des Terrorismus verändert sich
das aufgeklärte Strafrecht in fundamentaler Weise. Um
Terroristen auf die Spur zu kommen (die ja, wie einst
die Ketzer, unauffällig als »Schläfer« unter der Bevölkerung
leben), wird die Gesamtbevölkerung subtil ausgeforscht
– mit Abhöraktionen, mit Überwachungs und
Datenspeicherungsmaßnahmen, mit der Kontrolle
der Bankkonten, mit ausgeklügelten Kontrollarrangements
und Datensammlungen, bei denen Geheimdienste
und Polizei kooperieren und die darauf zielen, Mobilität
und Informationsverhalten der Bürger kontrollieren
zu können. Es wird national und international eine Infrastruktur
der Überwachung etabliert.
Mit sogenannten Terrorlisten haben die Staaten ein
Sanktionssystem jenseits des Rechts geschaffen; wer in
diesen Listen geführt wird, dessen materielle Existenz
ist bedroht: Sein Vermögen wird eingefroren, seine
Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Die Gelisteten müssen
ihre Unschuld beweisen, ohne dass es ein verlässliches
Verfahren dafür gibt. Dick Marty, der Sonderermittler
des Europarates, hat die Listen als »rechtsstaatlich
skandalös« kritisiert. Die Listung käme einer »zivilen
Todesstrafe« gleich. Das ist leider richtig, denn sie
führt zum Ausschluss aus dem Rechtsverkehr: Beispielsweise
sind Grundstücksgeschäfte mit gelisteten
Personen nicht mehr möglich; ein Widerruf der Anerkennung
als Flüchtling ist wahrscheinlich.
Gegen Terroristen und vermeintliche Terroristen wird
ein Sonderrecht geschaffen, das mit dem Recht für die
normalen Bürger nichts mehr zu tun hat. Dieses Sonderrecht
praktiziert oder akzeptiert Folter, oder es erwägt
diese zumindest, es verwertet jedenfalls Kenntnisse,
die erfoltert worden sind. Es trachtet nach Inhaftierung
ohne konkreten Schuldnachweis, also aufgrund
angenommener Gefährlichkeit. Es verkehrt die Unschuldsvermutung
in ihr Gegenteil. Es ist ein Feindrecht.
Und wer ist Feind? Das bestimmt die Definitionsmacht
der herrschenden Politik. Die Feindstrafrechtslehre
greift bei ihrer Definition bezeichnenderweise
zu mittelalterlichen Bildern: »Wer sich dauernd
wie der Satan aufführt, den kann man […] nicht als
Rechtsperson behandeln«, schreibt der Bonner Strafrechtler
Günther Jakobs 2004 in einem Vortrag über
»Staatliche Strafe«. Solchen Leuten wird also das
Recht, Rechte zu haben, abgesprochen.
Auf diese Weise wird vom normalen Strafrecht ein
Feindstrafrecht abgespalten, und das verbleibende normale
Strafrecht verwandelt sich in ein Gefahrenvorbeugungsrecht:
Je größer die Gefahr ist oder je größer
sie erscheint, umso einschneidender werden die Maß-
nahmen, die (auch gegen völlig Unverdächtige) ergriffen
werden, um so, angeblich, die Gefahr zu bannen
oder zu minimieren; das führt etwa zur staatlich angeordneten
Speicherung aller Telekommunikationsdaten
auf Vorrat, das führt zu immer umfassenderer Überwachung
und Kontrolle. In den längsten Phasen der
Menschheitsgeschichte sind Täter, die tatsächlich oder
vermeintlich die staatliche Rechtsordnung oder ihre
Repräsentanten angegriffen haben, als Feinde und damit
als rechtlos behandelt worden. Womöglich geht
nun die kurze Geschichte zu Ende, in denen Staaten
auch ihre Feinde dem Recht entsprechend behandelten,
und sich, auch deswegen, Rechtsstaaten nannten. Innere
Sicherheit wächst damit nicht. Die Garantien des Strafrechts
sind keine Garantien mehr, wenn sie gerade dann
nicht mehr gelten sollen, wenn es darauf ankommt.
Bismarck hat seinerzeit ein Attentat auf Kaiser Wilhelm
I. benutzt, um den Liberalen in Deutschland den
Garaus zu machen. Die Attentate der islamistischen
Fundamentalisten führen dazu, dass in der westlichen
Welt dem freiheitlichen Rechtsstaat und der Liberalität
der Garaus gemacht wird. Eine Welt, die vom Terror in
Angst und Schrecken versetzt wird und sich daraus
nicht befreit, ist jedoch ihrer selbst nicht mehr sicher.
Innere Sicherheit braucht die Sicherheit, dass die
Grundsätze, die sie verteidigen will, sich auch bei dieser
Verteidigung bewähren. Innere Sicherheit verlangt
innere Festigkeit und unerschütterliches Vertrauen in
die Grundrechte der Verfassung. Mit diesem Vertrauen
gilt es, kollektive Sicherheit und innere Freiheit auszutarieren.
Von Heribert Prantl
Hier das ganze Buch als pdf. gratis runterladen..
http://web.archive.org/web/20170216080611/http://dida..

Samstag, 17. Februar 2018
G E L D ....AUS DEM NICHTS...!!!
Wie entsteht Geld ?
Ja, wir schöpfen
Geld aus dem Nichts!
Sagt die
Gemeinschaftsbank Basel !
„Am 17. August
2016 erklärte erstmals eine Bank ihren Kunden, wie sie aus dem
Nichts Geld schöpft. (…) Nüchtern, anschaulich und nahezu
vollständig erklärt ein Mitglied der Geschäftsleitung (…) die
Geldschöpfung aus dem Nichts durch die Kreditvergabe der Banken.“
Das berichtet der
Schweizer Journalist und Verleger Christoph Pfluger auf seiner
Website. Solch eine Offenheit von einer Privatbank ist schon eine
kleine Sensation – auch wenn diese Bank nicht ganz so „privat“
wie andere operiert und im Grunde nur ein kleiner, antroposophischer
Alternativladen ist. Denn die hochrangigen Experten im Mainstream
erklären nach wie vor fast täglich, das Teilreservesystem sei ein
geschlossener Geldkreislauf und eine Ex-Nihilio-Geldschöpfung gäbe
es nicht.
Andere Experten, die
vor der rasant steigenden Geldmenge ohne materiellen Gegenwert
warnen, gibt es zwar ebenfalls zuhauf, doch diese werden schnell mal
in die Nähe der Panikmacher und Verschwörungstheoretiker geschoben.
Da wirkt es wie ein kleines Wunder, wenn nun erstmals eine Bank in
ihrer Kundenzeitschrift den technischen Ablauf des
Knopfdruck-Geldmachens unumwunden beschreibt. Es handelt sich dabei
allerdings um die Freie Gemeinschaftsbank in Basel, die nach
anthroposophischen Grundsätzen geführt wird und mit ihren ethischen
Richtlinien nicht wirklich als „normale“ Geschäftsbank gelten
kann. Doch woher sollte solch ein lobenswerter Anfang auch sonst
kommen?
Die Bank beschreibt
in ihrem Magazin „Transparenz“ die Kreditvergabe an einen Bäcker
und resümiert:
„Wie wir sehen,
musste der Kreditbetrag nicht von einem anderen Konto erst abgebucht
werden, um dann auf das Konto des Kreditnehmers gutgeschrieben werden
zu können. Der Bänker hat nicht etwa das Geld eines Einlagekunden
der Bank, eines Sparers bekommen. Nein, das Geld hat vorher noch gar
nicht existiert, es ist durch den geschilderten Buchungsvorgang erst
entstanden, von der Bank geschöpft worden. Ein solcher
Geldschöpfungsakt findet in unserem heutigen Geldsystem – ob uns
dies bewusst ist oder nicht – bei jeder Kreditvergabe einer
jedweden Bank notwendigerweise und ausnahmslos statt.“
In dieser Klarheit
ist das von einer Privatbank wohl noch nie offengelegt worden. Mit
einer Ausnahme vielleicht, denn immerhin hat vor vielen Jahren die
Deutsche Bundesbank einen tiefen Einblick in die Karten gewährt. Die
ist ja angeblich keine Privatbank, doch das ist ein anderes Thema …
in einer Aufklärungsbroschüre der Bundesbank von 2010 heißt es
jedenfalls:
„In der Regel
gewährt die Geschäftsbank einem Kunden einen Kredit und schreibt
ihm den entsprechenden Betrag auf dessen Girokonto gut. Wird dem
Kunden ein Kredit über 1.000 Euro gewährt (z.B. Laufzeit 5 Jahre, 5
%), erhöht sich die Sichteinlage des Kunden auf seinem Girokonto um
1.000 Euro. Es ist Giralgeld entstanden bzw. wurden 1.000 Euro
Giralgeld geschöpft. […] Die Giralgeldschöpfung ist also ein
Buchungsvorgang.“
Soweit ist das noch
das branchenübliche Drumherumgerede. Doch wenig später ist es dann
im Klartext frei heraus:
„Wenn eine
Geschäftsbank einen Kredit gewährt, finanziert sie diesen in einem
ersten Schritt dadurch, dass sie – wie oben beschrieben – den
entsprechenden Betrag an Giralgeld selbst schafft.“
Für Leser mit
unverstelltem Blick ist die Sache hier klar: das Geld wird einfach
auf Knopfdruck, aus dem Nichts hergezaubert. Für verbildete Leser
jedoch kann die Formulierung „selbst schafft“ immer noch
fälschlicherweise einen „Schaffens“prozess im Sinne von „Arbeit“
und „aktivem Tun“ implizieren. Besonders die frisch aus dem
Bildungssystem geschlüpften Leser könnten selbst nach dieser
Lektüre immer noch glauben, die Bank tue im Hintergrund irgendetwas
Geheimnisvolles, um den Gegenwert des „geschaffenen“ Geldes
abzusichern. Dass dem nicht so ist und dass der Arbeitsvorgang, mit
dem das Geld „geschaffen“ wird, lediglich aus einem Mausklick
besteht, sollte man in künftigen Aufklärungsbroschüren ruhig
explizit dazuschreiben.
Doch das wird so
lang nicht geschehen, wie das Interesse an einer Verschleierung der
Tatsachen bestehen bleibt. Diese Verschleierung geschieht auch beim
Thema Geld und Geldschöpfung kaum durch glatte Lügen, sondern durch
verklausuliertes Formulieren und kleine Auslassungen. Und eine
weitere Methode auf die wir gleich eingehen.
Die Wahrheit wird
dabei zwar durchaus offengelegt, doch als Gesamtzusammenhang ist sie
nur sichtbar für die kleinen Minderheiten, die entweder viel freie
Zeit zum Recherchieren mitbringen oder eine fundierte Ausbildung
haben. Das ist für Sie, liebe Leser, sicher nichts Neues und auch
allgemein bekannt. Weniger bekannt ist die zweite Art der
Verschleierung, die man „eigentlich“ aus der Welt der Steuern und
Bilanzen kennt – und die dann eben doch aus dem klassischen
Dreigestirn „Tricksen-täuschen-tarnen“ besteht. Zu dieser
Methode hatten wir bereits vor einigen Monaten einen Artikel auf
freie Berater geschrieben. Dieser drehte sich um das (nach wie vor
sehr aktuelle und lesenswerte) Buch „Wer regiert das Geld?“ des
Finanzexperten Paul Schreyer.
Schreyer weist immer
wieder auf die unterschätzte Bedeutung der Privatbanken bei der
Geld“schöpfung“ hin. Und er zeigt er en detail die
Steuersparmodelle und Bilanzmanipulationen, die Milliarden und
Billionen an „geschöpftem“ Giralgeld in dunkle Kanäle leiten.
Das geschieht vor allem mithilfe eines Kartells aus nur vier
Wirtschaftsprüfungskonzernen (Ernst & Young, Deloitte,
PricewaterhouseCoopers und KPMG), die die Bilanzen und Steuermodelle
aller maßgeblichen Banken „prüfen“ und dabei sehr kreative
Methoden einsetzen. Diese lassen die Ex-Nihilio-Geldschöpfungsgewinne
der Banken wie Gewinne aus normaler Geschäftstätigkeit aussehen.
Somit erfährt die Öffentlichkeit nichts von der wahren Natur dieses
Geldsegens.
Mit dem
„Eingeständnis“ der Baseler Gemeinschaftsbank kommt nun ein
kleiner Brocken Wahrheit aus diesen dunklen Kanälen ans Licht der
Öffentlichkeit. Allerdings ist das eher Theorie, denn die kleine
Teilöffentlichkeit, die derartiges erfährt und einzuordnen weiß,
ist ohnehin längst daran gewöhnt, dass Tatsachen und
veröffentlichte Darstellungen meist zwei völlig verschiedene Paar
Schuhe sind. Und, um ehrlich zu sein, fangen doch nur die Wenigsten
etwas mit solchen vermeintlich „höheren“ oder „alternativen“
Informationen an. Auch in der „alternativen Szene“ oder
„Gegenöffentlichkeit“ zucken die meisten nur kurz mit den
Schultern und halten es wie von Churchill beschrieben: Man stolpert
gelegentlich über eine Wahrheit, steht auf, klopft sich den Staub ab
und geht weiter als sei nichts gewesen
Das klingt zunächst
wenig erbaulich, ist aber vielleicht erstmal besser so. Denn wenn wir
gleich morgen die Art von Revolution hätten, die Churchills
Zeitgenosse Henry Ford für den Fall verkündete, dass die breite
Masse über das Geldsystem aufgeklärt würde, dürfte das für uns
alle eher ungemütlich werden. Andererseits kommen wir so oder so
nicht an ungemütlichen Phasen vorbei…
Dienstag, 13. Februar 2018
Montag, 12. Februar 2018
REDE: IVO SASEK zur 14. AZK, 20.12.2017 www.kla.tv
ACHTUNG.....HÖREN....HÖREN....HÖREN......!!!!!
TEILEN.......TEILEN ......TEILEN......TEILEN....TEILEN....
TEILEN.......TEILEN......TEILEN......TEILEN.....
ES IST UNSER ALLER LEBEN......STARTET DEN
WIDERSTAND.........JETZT..........!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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